Mit dem Summer Camp unterstützt die Universität Studierende in ihrer Abschlussphase oder junge Forscherinnen und Forscher dabei, Ideen für eine qualitativ hochwertige und gesellschaftlich relevante Masterarbeit oder Promotion gezielt weiterzuentwickeln. Aufgrund des nachhaltigen Erfolgs und der hohen Bewerbungszahlen in den vergangenen Jahren findet das Camp 2026 bereits zum vierten Mal in Folge statt. „Im Fokus stehen in diesem Jahr Ansätze einer partizipativen, transdisziplinären Forschung und Citizen Science – ein Thema, das gerade durch aktuelle Empfehlungen des Wissenschaftsrats für eine gesellschaftlich verantwortliche und relevante Forschung enorm an Bedeutung gewonnen hat,“ so Dr. Thomas Metten, der das Summer Camp seit 2023 ausrichtet.
Interessierte sind eingeladen, sich bis zum 19. April mit einer Ideenskizze zum diesjährigen Schwerpunktthema zu bewerben. „Wir leben in komplexen, weltweit vernetzen Gesellschaften. Künftig wird es gerade deshalb immer wichtiger werden, die Bedarfe und das Wissen der Menschen vor Ort aktiv in die Forschung zu integrieren, um sozial tragfähige und gesellschaftliche wirksame Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Daher wünschen wir uns von den Teilnehmenden neue, spannende Ideen, die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden und Forschung transformativ gestalten,“ so KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien.
Neben fachwissenschaftlichen Impulsen zu partizipativer und transdisziplinärer Forschung, zu Citizen Science sowie zu Fragen wirksamer Beteiligung, Integration, ethischer Rahmenbedingungen und epistemischer Vielfalt bietet das interdisziplinäre Forschungscamp vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung. Im Fokus stehen hierbei etwa Angebote wie die Gestaltung wissenschaftlicher Poster zur Bewerbung auf Konferenzen oder Design Thinking als Innovations-Methode.
„Als engagierte Universität legen wir besonderen Wert auf persönliches Engagement. Wir suchen daher junge Menschen, die sich über ihr fachliches Interesse hinaus aktiv für eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung einsetzen,“ sagt Dr. Thomas Metten. Die Bewerbungsfrist für das Forschungscamp läuft vier Wochen. Im Anschluss wird eine Kommission die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswählen, die eine Woche lang an der KU ihre Forschungsideen im Gespräch mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen diskutieren und weiterentwickeln können. Die Kosten für Anreise, Unterbringung und Verpflegung übernimmt die KU.
Organisiert wird das „Transformation Summer Camp“ im Rahmen des Projekts „Mensch in Bewegung“. Alle Informationen zu Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren sind verfügbar unter www.ku.de/tsc.








