Kerninhalt des Themenfelds

In enger Kooperation mit Unternehmen werden im Themenfeld Innovative Mobilität neue Mobilitätskonzepte entwickelt und der Bevölkerung zugänglich gemacht. Dabei sollen neben technischen Fragen des vernetzten und automatisierten Fahrens auch die Chancen und Risiken sowie die Akzeptanz neuer Formen der Mobilität ausgelotet werden. Dazu arbeiten Ingenieure mit Psychologen, Soziologen und Philosophen zusammen.

Wissenschaftliche Vorhaben

Das Teilvorhaben verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Themen Fahrzeug, Verkehrsinfrastruktur und -umgebung sowie Einstellungen von Verkehrsteilnehmern und Mobilitätsnutzern (Bedarfe und Verhalten) mit Blick auf die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte verbindet. Dazu gehören

  • Einrichtung eines Innovation & Mobility Labs als Simulationsraum und Kreativlabor für interaktive Realexperimente zu systemischen Problemstellungen und Demonstrator für neue Mobilitätskonzepte
  • Entwicklung neuer berufsbegleitender Qualifizierungsangebote
  • Organisation öffentlicher Veranstaltungen und interaktiver Outreach-Aktivitäten

In diesem Projekt werden Chancen und Risiken dieser Zukunftstechnologie kritisch ausgelotet und die Bedingungen für gesellschaftliche Akzeptanz erforscht. Die dazugehörigen Arbeitsschritte sind:

  • Aufbau eines mobilen Fahrsimulators Automatisiertes Fahren
  • Durchführung einer Probandenstudie: Untersuchung der Einflussfaktoren Technik-vertrauen, Akzeptanz und ethischer Aspekte beim automatisierten Fahren
  • Roadshow durch die mobilitätgeprägte Europäische Metropolregion München (EMM)
  • Erprobung neuer interdisziplinärer Konzepte zur forschungsbasierten Lehre, gemeinsam durch THI (Technik) und KU (Psychologie)
  • Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis durch die Entwicklung eines fokussierten Angebots an Seminaren und Workshops zum automatisierten Fahren

Im Teilvorhaben „Ambient Mobility“ wird der Einsatz umgebungsintelligenter Technologien für die Mobilität von Menschen und Objekten anhand alltäglicher Mobilitätsszenarien für verschiedene Zielgruppen aufbereitet, begreifbar und erlebbar. Dazu gehört:

  • Veranstaltung von Workshops, offenen Dialogforen und Schüler-Barcamps zur Verbreitung von Information und Wissen zum Thema „Ambient Mobility“ und zur Erhebung von zielgruppenspezifischen Bedarfen im Bereich technologiegestützter „Ambient Mobility“.
  • Entwicklung und Design von funktionsfähigen, attraktiven „Smart Wearables“ (Funktionstextilien z.B. mit in die Kleidung integrierten RFID-Chips, über die die Position von Schulkindern exakt erfasst und dem fließenden Verkehr übermittelt werden kann) für die Erhöhung der Verkehrssicherheit von Schulkindern im Straßenverkehr
  • Entwicklung eines Prototyps für einen intelligenten Fahrradhelm, der mit GPS und einem transparenten Head-up-Display ausgestattet ist
  • Einrichtung einer Demoanlage für derartige Technologien auf der Basis von GPS und RFID für den Einsatz im MINT- und Verkehrserziehungsunterricht an Schulen
  • Erarbeitung von Verkehrserziehungsmodulen.

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