Mit dem Summer Camp unterstützt die Universität Studierende in ihrer Abschlussphase oder junge Forscherinnen und Forscher dabei, Ideen für eine qualitativ hochwertige und gesellschaftlich relevante Masterarbeit oder Promotion zu entwickeln. Aufgrund des großen Interesses in den vergangenen beiden Jahren findet das Camp 2025 bereits zum dritten Mal statt. „Im Fokus steht in diesem Jahr die Verbindung von planetarer Gesundheit und menschlichem Wohlergehen – ein Thema, das gerade in den vergangenen Jahren weltweit enorm an Bedeutung gewonnen hat“, so Dr. Thomas Metten, der das Summer Camp an der KU ausrichtet.
Bewerberinnen und Bewerber sind aufgefordert, sich noch bis zum 21. April mit einer Ideenskizze für ein Forschungsvorhaben zum diesjährigen Schwerpunktthema zu bewerben. „Wir leben in komplexen, weltweit vernetzen Gesellschaften. Künftig wird es dabei immer wichtiger werden, den Schutz unseres Planeten mit Fragen der Gesundheit und des Wohlbefindens zu verknüpfen, um eine sozial gerechte Welt für alle Menschen zu ermöglichen. Daher wünschen wir uns von den Teilnehmenden neue, spannende Ideen an der Schnittstelle dieser beiden hochaktuellen Themen“, sagt KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien.
Neben fachwissenschaftlichen Impulsen zu Themen wie nachhaltige Lebensräume, Gesundheitsprävention, Technisierung der Pflege, soziale Gerechtigkeit oder Medizinethik bietet das interdisziplinär ausgerichtete Forschungscamp verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung an. Im Fokus steht hierbei etwa die Frage, wie die eigenen Forschungsarbeiten durch die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Partnerorganisationen zu einem wirksamen Schutz des Planeten und zur Beförderung menschlicher Gesundheit beitragen können. Zudem bietet das Camp Workshops an zur Gestaltung wissenschaftlicher Poster sowie zur Bewerbung auf Konferenzen und vermittelt, wie Design Thinking als Methode dazu anleiten kann, die eigenen Ideen gezielter auf den Punkt zu bringen.
„Als engagierte Universität legen wir besonderen Wert auf persönliches Engagement. Wir suchen daher junge Menschen, die sich über ihr fachliches Interesse hinaus aktiv für eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung einsetzen“, sagt Dr. Thomas Metten. Die Bewerbungsfrist für das Forschungscamp läuft noch drei Wochen. Im Anschluss wird eine Kommission die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswählen, die eine Woche lang an der KU ihre Forschungsideen im Gespräch mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen diskutieren und weiterentwickeln können. Die Kosten für Anreise, Unterbringung und Verpflegung übernimmt die KU.
Organisiert wird das „Transformation Summer Camp“ im Rahmen des Projekts „Mensch in Bewegung“. Gefördert wird die Umsetzung in diesem Jahr durch die Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft – Ignaz Kögler. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren unter www.ku.de/tsc