wissen.schafft.wir. KINO bietet eine spannende Mischung aus Unterhaltung, Wissen und Austausch, bei der die Teilnehmenden mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und anderen Interessierten ins Gespräch kommen und eigene Erfahrungen teilen können. Seien Sie dabei, wenn Forschende der KU Eichstätt-Ingolstadt Filme aus Ihrer fachlichen Perspektive beleuchten. Kommen Sie vorbei und mit uns ins Gespräch!
Das Wissenschaftskino wird vom Projekt „Mensch in Bewegung„ in Zusammenarbeit mit und unterstützt durch unterschiedliche Partner durchgeführt.
Im Jahr 2026 finden folgende Vorstellungen in INGOLSTADT & EICHSTÄTT statt:
- Mittwoch, 11. März 2026, 18:30 Uhr, VHS-Kino INGOLSTADT:
„Ein Tag ohne Frauen“ (The Day Iceland Stood Still)
mit Dr. Hendrikje Grunow, 3. Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der KU
Was passiert, wenn Frauen einen Tag lang alles niederlegen? Der Dokumentarfilm Ein Tag ohne Frauen blickt auf den legendären Frauenstreik in Island 1975 zurück und zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsames Handeln gesellschaftliche Veränderungen anstößt. Gezeigt zum Internationalen Frauentag im Wissenschaftskino der KU.
Am 11. März vormittags gibt es die Möglichkeit, den Film mit anschließendem Gespräch für Schulklassen zu buchen. Bei Interesse und zur Abstimmung von Details gerne melden bei: amrei.pauli@ku.de
Weitere Informationen:
- Montag, 13. April 2026, 18:30 Uhr, VHS-Kino INGOLSTADT:
„Nah dran: Geschichten aus der Pflege“ (Kurzfilmabend)
mit Regisseurin Eva Neidlinger, sowie Vertretenden der Fakultät für Pflegewissenschaften an der KU
Was bedeutet Pflege heute – und morgen? Der Kurzfilmabend vereint die Filme Nachtschicht, Theresa. Station B und Würdenbewahrerin, die den Pflegealltag aus unterschiedlichen, praxisnahen Blickwinkeln zeigen. Zwischen Menschlichkeit, Würde und Überlastung, aber auch Robotik und Automatisierung, eröffnen die Filme ein eindrucksvolles Panorama eines oft übersehenen Arbeitsfeldes.
Weitere Informationen:
- Mittwoch, 15. April 2026, 19:00 Uhr, Filmstudio im Alten Stadttheater EICHSTÄTT
„Hannah Arendt: Denken ist gefährlich“
mit Prof. Dr. von Maur und Katharina Zöpfl, Lehrstuhl für Philosophie an der KU
Der Film dieses Abends widmet sich dem philosophischen Verständnis von Denken als kritischer, verantwortungsvoller Praxis. Ausgehend von Hannah Arendts Überlegungen zur Urteilskraft zeigt der Film, dass das Denken keine abstrakte Tätigkeit ist, sondern eine Voraussetzung für moralisches Handeln und politische Verantwortung. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit, wachsender Polarisierung und schneller Meinungsbildung gewinnt Arendts Warnung vor Gedankenlosigkeit besondere Aktualität. Denken wird hier als widerständiger Akt verstanden, der Orientierung ermöglicht und demokratische Strukturen schützt.
Weitere Informationen:
- Dienstag, 28. April 2026, 18:30 Uhr, VHS-Kino INGOLSTADT:
„Im Land der Wölfe“
mit Dr. Alexandra Tretakov, Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der KU und René Gomringer, Herdenschutzberater und Geschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Schafhalter
Im Land der Wölfe (2024) erzählt von der Rückkehr des Wolfs und den Spannungen, die sie in unserer Gesellschaft auslöst. Der Film öffnet einen Raum, die Konflikte zwischen Mensch, Natur und Kultur zu spüren und neu zu verstehen. Im Anschluss werden unterschiedliche Perspektiven aus Literatur, Kultur und Praxis beleuchtet – und gezeigt, wie unser Bild vom Wolf unsere Entscheidungen und Wahrnehmung prägt.
Weitere Informationen:
- Freitag, 18. September 2026, 18:30 Uhr, VHS-Kino INGOLSTADT:
„The Father“
mit Natascha Köstler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Soziale Arbeit an der KU, Dr. Christine Schwendner, Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention und ein Überaschungsgast aus der Praxis
Der Film, welcher anlässlich der bayerischen Demenzwochen gezeigt wird, zeigt das Leben eines Mannes mit Demenz aus seiner eigenen Perspektive und macht die Verwirrung, Ängste und sozialen Folgen der Erkrankung spürbar. Neben der Not des Betroffenen zeigt er eindrucksvoll und realitätsnah sowohl die Belastung als auch die Schwierigkeiten, die für Angehörige dabei entstehen. Im Anschluss ist Raum für Gespräche über die Pflege von Angehörigen, emotionale Belastungen und die besonderen Anforderungen, die Demenz an Betroffene, Familien und das Versorgungssystem stellt.
Weitere Informationen:
Die Veranstaltungen im Kino der vhs sind kostenfrei. Die Organisatorinnen und Organisatoren bitten jedoch um Anmeldung über die Webseite der vhs Ingolstadt-Eichstätt.








